19.8.2017 : 18:39

Satzung des Vereins Therapiebegleithunde Deutschland

§1 Allgemeines

  1. Der Verein trägt den Namen "Therapiebegleithunde Deutschland", nach erfolgter Eintragung in das Vereinsregister, die alsbald erwirkt werden soll, mit dem Zusatz "eingetragener Verein" ("e.V.").
  2. Sitz des Vereins ist Steinfurt
  3. Vereinsjahr ist das Kalenderjahr

§2 Zweck des Vereins

  1. Der Verein ist eine, auf freiwilliger Grundlage beruhende partei- und verbandspolitisch neutrale Vereinigung von Logopäden, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Pädagogen, Ärzten, Psychologen und verwandten Berufen in Deutschland. Der Verein und dessen Tätigkeit ist nicht auf Gewinn ausgerichtet und verfolgt die nachstehenden Ziele:

  • Die wissenschaftliche Förderung und Begleitung des Einsatzes von Therapiebegleithunden in der Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie, Psychologie, Pädagogik, Medizin.
  • Das Schaffen von Ausbildungsstandards für die Zulassung eines Therapiebegleithundes in den o.g. Tätigkeitsfeldern.
  • Das Erschaffen einer entsprechenden Ausbildung mit vom Verein anerkannten Ausbilder-Teams (Therapeut-Hundeausbilder).
  • Prüfung und Examinierung des Gelernten zum Therapiebegleithund-Team.
  • Das Erlangen der Anerkennung durch die Krankenkassen sowie einer gesetzlichen Regelung über den Einsatz und Schutz des Begriffes eines Therapiebegleithundes.

§3 Haushalt und Finanzen

  1. Die zur Erfüllung des Vereinszweckes notwendigen Mittel werden bestritten aus:
    • Allgemeinen Spenden
    • Mitgliederbeiträgen
  2. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßige Vergütungen begünstigt werden. Die mit einem Ehrenamt betrauten Mitglieder haben nur Anspruch auf Ersatz tatsächlich erfolgter Auslagen.
  3. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen an eine gemeinsam zu bestimmende gemeinnützige Stiftung.
  4. Beschlüsse über die zukünftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.
  5. Die Auflösung des Vereins kann nur von der Mitgliederversammlung unter Einhaltung der Regeln des §7 beschlossen werden.
  6. Für den Fall der Auflösung des Vereins werden die Vorstandsmitglieder zu Liquidatoren ernannt. Für die Beschlussfassung der Liquidatoren gilt §8.9 entsprechend.
  7. Die Mitgliedsbeiträge werden generell per Bankeinzug eingezogen.

§4 Mitgliedschaft

  1. Mitglieder können nur Therapeuten, Ärzte, Pädagogen, Ärzte und verwandte Berufsgruppen sein. Ferner dürfen Personen, die sich in einer entsprechenden Ausbildung befinden zugelassen werden. Sollten diese ihre Ausbildung nicht beenden, so sind sie verpflichtet dieses dem Verein sofort zu melden und ihre Mitgliedschaft zu kündigen. Für den Fall, dass dieses Mitglied seine Ausbildung nicht in der dafür vorgesehenen Zeit erfolgreich beendet, kann die Mitgliederversammlung das Mitglied ausschließen, wenn ein absehbarer Abschluss nicht zu erwarten ist.
  2. Der Austritt ist schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären, wobei übernommene Aufgaben in angemessener Frist ordnungsgemäß abzuschließen bzw. zu übergeben sind.
  3. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es in grober Weise gegen die Satzung oder die Interessen des Vereins verstoßen hat. Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung nach Anhörung des Mitgliedes mit einfacher Mehrheit.
  4. Alle Mitglieder des Vereins haben je eine Stimme und gleiches Stimmrecht.

§5 Erlöschen der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft geht durch freiwilligen Austritt und Ausschluss verloren.
    Durch einstimmigen Beschluss des Vorstandes kann ein Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn grobe Verstöße gegen die Satzung und Interessen des Vereins oder Beschlüsse der Vereinsorgane vorliegen.
  2. Die Mitgliedschaft erlischt sofort, wenn die Zahlung des Mitgliedsbeitrages nach zweimaliger Mahnung nicht innerhalb von 4 Wochen nach der 2. Mahnung erfolgt ist.

§6 Vereinsorgane

  1. Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§7 Die Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal pro Jahr statt. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen,
    1. Wenn es das Interesse des Vereins erfordert
    2. Wenn dies ein Drittel der Mitglieder unter Angabe von Zweck und Grund verlangen.
  2. Die ordentliche Mitgliederversammlung wird vom Vorstand mindestens 4 Wochen vorher schriftlich oder per E-Mail einberufen.
  3. Die Mitgliederversammlung kann zu allen auf der Tagesordnung stehenden Tagesordnungspunkten Beschlüsse fassen. Die Tagesordnungspunkte müssen von den Mitgliedern sechs Wochen vorher eingereicht werden.
    Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Stimmenenthaltungen werden als ungültige Stimmen gezählt.
  4. Satzungsänderungen bedürfen einer Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder. Jede Satzungsänderung ist dem zuständigen Finanzamt durch Übersendung der geänderten Satzung anzuzeigen.
  5. Die Mitgliederversammlung kann den Vorstand unter Angaben von Gründen entlassen.
    1. Die Wahl der Vorstandsmitglieder und der Kassenprüfer erfolgt geheim, wenn dies ein Mitglied verlangt.
    2. Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:
    3. Wahl des Vorstands Beschlussfassung über Satzungsänderungen
    4. Entgegennahme des Jahresberichts sowie Entlastung des Vorstandes
    5. Festsetzung der Beitraggshöhe und -fälligkeit
    6. Ausschluss von Mitgliedern
    7. Auflösung des Vereins
  6. Den Vorsitz der Mitgliederversammlung führt der/die Vereinsvorsitzende, bzw. Stellvertreter/in.
  7. Über die jeweiligen Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.
  8. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn hierzu ordnungsgemäß eingeladen wurde und die Satzung nichts anderes bestimmt.
  9. An der Mitgliederversammlung dürfen teilnehmen:
    • Mitglieder
    • Geladene Gäste, über deren Teilnahme die Versammlung abgestimmt hat.

§8 Der Vorstand

  1. Er besteht aus:
    • dem/der Vorsitzenden
    • dem/der Stellvertreter/in
    • dem Schatzmeister
    • mindestens zwei Beisitzer/innen
  2. Der Vorstand regelt die Geschäfte im Rahmen der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.
  3. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorsitzenden, den stellvertretenden Vorsitzenden und den Schatzmeister jeweils allein vertreten.
    Der Vorstand beruft die Mitgliederversammlung ein.
  4. Er legt der Mitgliederversammlung jährlich einen Tätigkeits- und Geschäftsbericht vor.
  5. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstands im Amt.
  6. Vorstandsmitglieder können vor Ende der regulären Amtszeit durch ein Misstrauensvotum der Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit der abgegebenen Stimmen abgewählt werden, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist.
  7. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandmitglieder des Vorstands anwesend sind.
  8. In der Regel werden Beschlüsse durch den Vorstand mit einfacher Mehrheit beschlossen.
  9. Satzungsänderungen, die von Behörden aus Gründen des Steuer- und Gemeinnützigkeitsrechts oder aus Gründen des Vereinsrechts verlangt werden, können vom Vorstand ausgeführt werden. Die Änderung wird der nächsten Mitgliederversammlung vorgetragen.

§9 Beschlussfassung des Vorstandes

  1. Beschlüsse fasst der Vorstand durch mehrheitliche Abstimmung.
  2. Der Vorstand trifft sich regelmäßig zur Abstimmung seiner Tätigkeiten. Die Vollzählichkeit des Vorstandes ist anzustreben.
  3. Bei Verhinderung eines Vorstandsmitgliedes kann sein Stimmrecht durch schriftliche Vollmacht übertragen werden.

§10 Inkrafttreten der Satzung

  1. Vorstehende Satzung wurde von der Gründungsversammlung am 17.11.2002 beschlossen. Sie tritt in Kraft, sobald der Verein in das Vereinsregister bei dem Amtsgericht Steinfurt eingetragen ist.
  2. Der Vorstand wird ermächtigt, Änderungen und Ergänzungen der Satzung vorzunehmen, von denen das Registergericht die Eintragung in das Vereinsregister oder das Finanzamt die Anerkennung als gemeinnützig macht. Er unterrichtet darüber unverzüglich die Mitglieder.

Beschlossen auf der Gründungsversammlung am 17.11.2002 in 48565 Steinfurt
Petra-Kristin Petermann Guido Huck
1. Vorsitzende Protokollführer